Wussten Sie ...
...dass die Klamm jährlich von ca. 130.000 Personen besucht
wird? Den größten Teil der Eintrittsgelder investiert die
Stadt St. Johann/Pg. für die Sicherheit der Besucher.
Eisen, Stahl und dicke Holzpfosten tragen die Gäste sicher
durch die Schlucht. Kletterspezialisten befreien die Wände
von lockerem Gestein. Geologen und Statiker überwachen und
prüfen jährlich die Sicherungsarbeiten.
... dass jedes Frühjahr die "Felsputzer" die
Klamm überprüfen? Spezialisten für extreme Begebenheiten
überprüfen die Wände nach losem Geröll, das der Frost
aufgebrochen hat und entfernen es.
... dass die Anlagen in der Klamm strengen
Sicherheitsvorschriften unterliegen? Täglich geht eine
Kontrollperson durch die Klamm und hält nach
augenscheinlichen Mängeln Ausschau. Ausserdem prüfen im
Frühjahr und während der Saison Sachverständige Wege und
Steganlagen..
... dass nach schweren Sommergewittern die Klamm von
mächtigen Baumstämmen verklaust ist? Ein Spezialtrupp,
ausgestattet mit Motorsägen und Äxten, seilt sich in die
Schlucht und zerkleinert die Stämme, die das Wasser mit in
die Salzach nimmt. Die jährliche Arbeitszeit
beträgt 2000 h.
.... dass es einen neuen Klammtunnel gibt? Fast am Ende
der Klamm wurde ein aufwändig und schwierig zu erhaltendes
Wegstück aufgelassen und mittels einen ca. 70m langen
Tunnel durch den Felsen ersetzt.
... dass die Klamm im Winter sehr gefährlich ist? Nicht
nur dass viele Stege abgebaut und die Klamm im Winter nicht
begehbar ist, hängen mannshohe Eiszapfen von den Felsen und
die Wasserfälle gefrieren zu Eiswällen. Wenn diese
Schmelzen, brechen sie mit ungeheurer Kraft in die Tiefe.
Das Geröll und die Schneelawinen donnern von den steilen
Felswänden und Rinnen - diese verursachen große Schäden
die im Frühjahr behoben werden.
... dass es in der Klamm nur Holzstege gibt? Gewiss, die
Träger dazu wurden aus Sicherheitsgründen aus Stahl
gefertigt, doch die Stege sind, in Respekt vor und im
Einklang mit der Natur, allesamt aus Holz.