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Bis zu 3000 Meter hoch türmten sich die Gletscher während
der letzten Eiszeit über Täler und Berge. Als sich das
Klima wandelte, schliff die Urgewalt dieser Gletscher in
ihrem steten Drang nach unten die Haupttäler aus. Die Folge
waren viele Meter hohe Geländekanten zu den Seitentälern.
Der reißende Großarler Gebirgsbach begegnete diesem
Höhenunterschied, indem er über Jahrtausende den Felsen
bekämpfte, ihn durchschnitt und zermalmte, aushöhlte und
mitriss. Das Wasser war stärker als die Klammkalken und
Klammschiefern. So entstand eine fast 300 Meter tiefe
Schlucht. Die Liechtensteinklamm.
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